Exnovation
Bevor Neues wirkt,
muss Altes gehen

Exnovation ist der gezielte Ausstieg aus überholten Praktiken, Technologien und Strukturen. Die unbekannte Schwester der Innovation, ohne die jede Erneuerung im Corporate Learning zum Aufschichten von Schichten wird. FROLLEINFLOW hat den Begriff im März 2026 auf dem CLC-Barcamp in Hamburg in den Corporate-Learning-Diskurs gebracht.

Das Problem mit dem Hinzufügen

Wir leiden unter einem massiven Pro-Innovation-Bias.

Auf klassische Präsenztrainings kommen KI-Assistenten, auf starre E-Learnings neue Plattformen, auf überholte Führungskräftetrainings weitere Future-Skills-Module. Menschen wählen bei der Problemlösung systematisch additive Lösungen und übersehen subtraktive, das zeigt Leidy Klotz (University of Virginia) empirisch. Das Ergebnis für Lernökosysteme: Parallelstrukturen, die aus allen Nähten platzen, weil das Alte nie endet.

Der Befund

Die CLC-Erhebung, n=43

Systematische Erhebung mit der Corporate Learning Community, Juni 2026. Die empirische Anschlussarbeit an die Begriffseinführung vom CLCamp.

86 %
sehen dringenden Exnovationsbedarf im eigenen Angebot
40 %
beenden trotzdem kein einziges altes Format, sondern schichten nur Neues obendrauf
1
von 43 Befragten hatte einen systematischen Ausphasungsprozess etabliert
Ein konkretes Beispiel

Der L&D-Ausmist-Check

Präsentation zum CLC Lunch&Learn vom 25. Juni 2026, mit der vollständigen Auswertung der Erhebung: was auf dem Ideenfriedhof landet, warum Aufhören so schwerfällt, und auf welcher Ebene das Feld tatsächlich exnoviert.

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Wenn das eigene Haus betroffen ist: Der Exnovation-Audit kartiert, welcher Lern- und KI-Bestand nur noch aus Gewohnheit weiterläuft, und was dagegen schon trägt.

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