Die entscheidende KI-Frage wird auf den meisten Veranstaltungen gar nicht gestellt

Infos zum neuen Programm "KI-Orientierung im Austausch"

Die übliche Antwort lautet: durch Weiterbildung. Noch ein Kurs, noch eine Tool-Schulung, noch ein Zertifikat. Dabei wissen wir längst, dass Menschen ihre Fähigkeiten vor allem im Handeln entwickeln: durch Erprobung, Erfahrung, Austausch und gemeinsame Reflexion. Für eine Entwicklung, deren Richtung niemand zuverlässig vorhersagen kann, reicht die Vermittlung eines festgelegten Wissensbestands ohnehin nicht aus.

Hinzu kommt: Gerade das, was heute noch als menschlicher Vorsprung gilt, könnte als Nächstes unter Druck geraten. Eine große Überblicksstudie zu sogenannten Foundation Agents entwirft die Perspektive, dass künstliche Agenten künftig sogar menschliches Erfahrungswissen übertragbar und nahezu unbegrenzt duplizierbar machen könnten. Noch fehlt ihnen der Zugang zu Expertenheuristiken und situativem Urteilsvermögen. Aber was geschieht, wenn auch diese Grenze fällt?

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Zwischen dem heutigen „noch nicht” und einem möglichen „schon bald” liegt die eigentliche Aufgabe: Veränderungen verfolgen, Behauptungen prüfen, Folgen für die eigene Arbeit erkennen und das eigene Urteil weiterentwickeln.

Genau dafür haben wir das KI-Orientierungsprogramm geschaffen. Es ist keine weitere Tool-Schulung und kein Kurs mit vorgefertigten Antworten, sondern ein gemeinsamer Denk- und Erfahrungsraum: ein Tag in einer kleinen Gruppe, in Berlin oder online, gefolgt von zwei online begleiteten Wochen, in denen das Besprochene in der eigenen Arbeit erprobt wird.

Am 18. September beginnt der nächste Durchlauf. Beim kostenlosen Online-Infotermin am 26. August stellen wir das Programm vor: wie es funktioniert, für wen es gedacht ist und was dort konkret geschieht.

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