Lange war die Aufgabe klar: Zugang zu Information schaffen. Archive, Taxonomien, Suchmaschinen — alles gebaut für eine Welt des Mangels.
Diese Welt gibt es nicht mehr.
Generative KI liefert Texte, Analysen, Entscheidungsoptionen in Sekunden. Der Engpass hat sich verschoben — von der Informationsbeschaffung zur kollektiven Einordnung. Organisationen produzieren heute schneller Wissen als sie es integrieren können. Parallele Deutungen, inkonsistente Entscheidungsgrundlagen, strategische Unschärfe sind die Folge.
In meinem Beitrag für das GfWM-Dossier „Knowledge and Co-Creation” (Mai 2026) argumentiere ich, dass Co-Creation unter diesen Bedingungen eine andere Funktion bekommt: kein Kreativformat, sondern Übersetzungsstruktur. Und ich mache einen Vorschlag, wie das konkret aussehen kann — ohne große Rollouts, ohne Systemarchitektur-Fantasien.
Den vollständigen Artikel gibt es auf ResearchGate.
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