FCZB (2024): Zukunft für Frauen im KI-Zeitalter

In der ersten Podiumsdiskussion ging es um die Frage, ob und wie sich der Digitale Wandel mit und durch KI bereits auf dem Berliner Arbeitsmarkt zeigt und was das für Frauen bedeutet: Wie verändern sich Jobprofile durch digitale Technologieentwicklungen? Wo sind neue Kompetenzen gefragt? Wie können anwesende Akteur*innen die digitale Teilhabe und Arbeitsmarktpartizipation von Frauen, vor allem mit Flucht- und Migrationsgeschichte, stärken?

Teilnehmende waren Micha Klapp, Staatsekretärin der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Katrin Harnack, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und Migration der Agentur für Arbeit Berlin Mitte, Dr. Anja C. Wagner, FROLLEINFLOW GbR, Vordenkerin und Bildungspraktikerin New Learning und Elisa Marchese, FCZB-Geschäftsführungsteam und Projektleiterin Digital Empowerment for Refugee Women in Berlin. ​

Von Dr. Anja C. Wagner, FROLLEINFLOW GbR, und Katrin Harnack, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und Migrationsbeauftragte, Agentur für Arbeit Berlin Mitte haben wir gehört: der digitale Wandel mit KI ist in Berlin noch nicht so richtig angekommen. Deutschland und Berlin sind generell hinterher bei der Digitalisierung, es fehlt an digitaler Infrastruktur und Services. Die Berliner Wirtschaft, geprägt von 100.000 kleinen und mittleren Unternehmen, steht noch am Anfang der KI-Integration – viele KMU könnten Beratung für die Transformation gebrauchen.

Vollständiger Bericht des FCZB

Weiterer Auszug aus dem Bericht

“All diese ermutigenden Beispiele stärken Anja Wagners eindringliches Plädoyer dafür, dass wir uns mit KI auseinandersetzen müssen: “Künstliche Intelligenz ist die aktuelle Basisinnovation, die unsere Volkswirtschaft grundlegend verändern wird – sowohl zum Guten als auch zum Schlechten. Die Marktkräfte werden KI in alle gesellschaftlichen Bereiche reintreiben, keine Branche wird davon ausgenommen sein. Es wird nicht möglich sein, zu sagen: ‚Ich gehe dahin, wo ich keine Berührungspunkte damit habe’. Ja, KI ist eine autoritäre, machtvolle Technologie. Aber wir haben in meinen Augen keine andere Wahl, als sie mitzugestalten. Das ist die einzige Möglichkeit, die wir haben, um Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen und nicht nur passiv zuzusehen, wie sich diese Technologie in allen Lebensbereichen ausbreitet. Frauen müssen in die KI-Entwicklung einsteigen, um sie aktiv mitzugestalten.”

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