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FLOWCAMPUS · KI-Orientierung im Austausch

Bevor du dich entscheidest

Die Fragen, die uns Interessierte am häufigsten stellen, unredigiert beantwortet. Zum Durchklicken gedacht, nicht zum Durchlesen in einem Rutsch.

Was für eine Aufgabe bringe ich mit?
„Muss ich schon eine konkrete KI-Idee oder ein bestimmtes Projekt mitbringen?”

Nein. Du musst weder ein KI-System bauen noch schon wissen, was du mit KI konkret umsetzen möchtest.

Ausgangspunkt kann eine ganz normale Aufgabe, ein Prozess oder eine Frage aus deinem Arbeitsalltag sein: etwas, das viel Zeit kostet, nicht mehr richtig funktioniert, sich gerade verändert oder bei dem du herausfinden möchtest, welche Rolle KI künftig spielen könnte.

Im Programm grenzt du daraus eine konkrete, überschaubare Fragestellung ein, probierst etwas im eigenen Arbeitskontext aus und wertest anschließend aus, was sinnvoll ist und was nicht.

Es geht also nicht darum, eine vorgegebene KI-Anwendung umzusetzen, sondern einen eigenen, begründeten nächsten Schritt zu finden.

„Ich weiß gar nicht, was ich mit KI in meiner Arbeit ausprobieren könnte. Ist das nicht zu wenig für das Programm?”

Nein. Genau das kann der Ausgangspunkt sein. Viele kennen inzwischen einzelne KI-Anwendungen, aber daraus ergibt sich noch lange keine Idee dafür, was sich in der eigenen Arbeit sinnvoll verändern ließe.

Am gemeinsamen Tag schauen wir deshalb nicht nur auf ein Problem, das du bereits mitbringst. Wir betrachten auch Tätigkeiten, Abläufe und Situationen aus deinem Arbeitsalltag und fragen: Was wäre heute anders möglich? Wo könnte KI Arbeit übernehmen, ergänzen oder eine bisherige Vorgehensweise grundsätzlich verändern? Was davon wäre überhaupt interessant genug, um es auszuprobieren?

Daraus entwickeln wir ein kleines Experiment für die folgenden zwei Wochen. Du musst also nicht mit einer guten KI-Idee kommen. Eine gute Frage oder Idee für dein Experiment kann erst im Austausch entstehen.

„Ich habe mehrere Themen im Kopf, an denen ich arbeiten könnte. Wie bereite ich mich vor?”

Du musst dich vorher nicht festlegen. Bring ruhig alle mit und notiere dir kurz, was bei jedem der Anlass ist und was dich daran am meisten stört. Am Präsenztag entscheiden wir gemeinsam, welches Thema sich in zwei Wochen prüfen lässt. Das ist oft nicht das größte oder wichtigste, sondern das, an dem sich am schnellsten etwas zeigt.

Werkzeuge & Kosten
„Welches KI-Tool sollte ich benutzen?”

Das sagen wir dir nicht, und das ist kein Ausweichen: Die Modelle verändern sich schneller, als sich eine Empfehlung schreiben lässt. Was heute die beste Wahl ist, kann in drei Monaten veraltet sein. Deshalb üben wir hier etwas Beständigeres: zu entscheiden, was zu deiner konkreten Aufgabe passt, statt einer Tool-Liste zu folgen.

„Ich habe schon mal ein Wissensmanagement- oder KI-Tool ausprobiert und wieder aufgegeben, oder springe ständig zwischen verschiedenen KI-Diensten hin und her. Bringt mir das Programm etwas?”

Genau für dieses Muster ist es gemacht. Tool-Wechsel und Frustration nach dem Start sind kein Zeichen, dass du etwas falsch machst, sondern der Normalfall im Alleingang. Der Unterschied liegt nicht im Tool, sondern darin, dir vorher ein klar abgegrenztes Zwischenziel zu setzen und es mit einer Gruppe im Rücken durchzuziehen statt allein.

„Entstehen mir zusätzliche Kosten, zum Beispiel für KI-Abos?”

Möglich, das hängt von deiner Aufgabe ab. Manche kommen mit kostenlosen Zugängen aus, andere brauchen ein bezahltes Abo für das Tool ihrer Wahl. Das klären wir am Präsenztag mit, wenn deine Challenge feststeht. Falls du im Job KI-Zugänge nutzen willst, prüfe vorher, ob dein Arbeitgeber das erlaubt.

Ablauf & Rahmen
„Muss ich an den Videocalls teilnehmen?”

Nein, die Calls sind Angebote und keine Pflichttermine. Im ersten nach vier bis fünf Tagen meldet sich die Gruppe zurück, da werden Hänger früh sichtbar. Der zweite nach neun bis zehn Tagen ist für alle, die noch mal Austausch brauchen. Wenn dir ein Termin nicht passt, läuft dein Experiment trotzdem weiter.

„Was, wenn meine Challenge nach zwei Wochen nicht geklappt hat?”

Dann hast du trotzdem etwas erreicht. Ziel ist nicht, ein vorab gesetztes Ergebnis abzuhaken, sondern herauszufinden, ob der Weg der richtige war. Auch die Erkenntnis „so nicht, aber jetzt weiß ich, was als Nächstes kommt” zählt.

„Ist das für mich als Führungskraft, Selbstständige oder L&D-Verantwortliche geeignet?”

Die Zielgruppe ist nicht über den Jobtitel definiert, sondern über die Situation: Du hast Gestaltungsspielraum in deiner Arbeit und eine konkrete Sache, die sich ändern soll. Das trifft auf Führungskräfte genauso zu wie auf BeraterInnen, Selbstständige, Weiterbildungsverantwortliche oder erfahrene WissensarbeiterInnen.

„Was passiert, wenn nicht genug Anmeldungen zusammenkommen?”

Wir brauchen mindestens sechs verbindliche Anmeldungen bis zum 11. September. Kommen die nicht zusammen, findet der Durchlauf nicht statt, und du bekommst deine Gebühr zurück. Nach oben ist bei zwölf Personen Schluss, damit die Gruppe klein bleibt und jede und jeder im Austausch vorkommt.

Am Ende
„Bekomme ich am Ende ein Zertifikat?”

Auf Wunsch, ja. Am Ende bekommst du einen verifizierbaren AI Navigator Badge für dein LinkedIn-Profil. Er bescheinigt, dass du das Experiment durchgezogen hast, nicht eine Kompetenzstufe. Der Beleg ist ein Nebenprodukt, nicht der Grund, hier mitzumachen.

Nächste Termine

1
Präsenztag in BerlinFreitag, 18.9.2026, 11–17 Uhr
2
1. Call zur KalibrierungMittwoch, 23.9., 13 Uhr
3
2. Call zur KalibrierungMontag, 28.9., 19 Uhr
4
Abschluss-CallFreitag, 2.10.2026, voraussichtlich 11 Uhr

Die Teilnahme an den Calls ist freiwillig. Die Uhrzeiten stimmen wir am Präsenztag noch einmal mit der ganzen Gruppe ab.

Frage nicht dabei? Schreib uns einfach.

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