Der WEF Report 2025: Arbeitswelt und benötigte Skills im Wandel

Wie sich der Arbeitsmarkt und die gefragten Skills in den letzten 10 Jahren verändert haben

Rückblick: Wie sich der Arbeitsmarkt seit 2015 verändert hat

Technologische Revolution

Seit 2015 hat die Digitalisierung nahezu jeden Aspekt der Arbeitswelt transformiert. Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) haben Produktionsprozesse revolutioniert, digitale Plattformen haben neue Berufsfelder geschaffen, und Remote-Arbeit wurde spätestens mit der Pandemie 2020 zur Normalität.

Klassische Berufe wie BuchhalterIn oder DatenerfasserIn verloren an Bedeutung, während Berufe im Bereich Data Science, KI und Softwareentwicklung florierten.

Globale Ereignisse als Treiber

Globale Ereignisse haben die Transformation der Arbeitswelt in den letzten Jahren stark beschleunigt. Von der Pandemie bis hin zu geopolitischen Spannungen – diese Entwicklungen sind nicht nur Herausforderungen, sondern auch Antriebskräfte für Innovation und Wandel.

  • Die COVID-19-Pandemie beschleunigte die Akzeptanz von Homeoffice und hybriden Arbeitsmodellen.
  • Geopolitische Spannungen und Lieferkettenprobleme führten zu einem Umdenken in der globalen Zusammenarbeit.
  • Der Klimawandel brachte eine neue Dringlichkeit für nachhaltige Transformationen.

Neue Perspektiven auf Arbeit

Die traditionelle Idee des Arbeitsplatzes hat sich verändert. Agilität, kollaborative Modelle und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine prägen heute die Arbeitswelt. Arbeit ist weniger ortsgebunden, dafür aber technologieintensiver und flexibler. Das gefällt nicht jedem, aber es ist die neue Realität.

Wie KI und Technologie die Skills-Landschaft verändern: Was bleibt menschlich?

Hohes Substitutionspotenzial durch KI

  • Skills wie Künstliche Intelligenz und Big Data, Lesen, Schreiben und Mathematik sowie Marketing und Medien weisen die höchste Substitutionsfähigkeit durch generative KI auf.
  • Diese Bereiche profitieren stark von der Fähigkeit der KI, große Datenmengen zu verarbeiten und strukturierte Aufgaben zu übernehmen.

Mittleres bis geringes Potenzial in sozialen und kreativen Bereichen

  • Fähigkeiten wie Führung und soziale Einflussnahme, Kreatives Denken und emotionale Intelligenz haben deutlich geringere Substitutionsraten.
  • Diese Skills bleiben stark menschlich geprägt, da sie komplexe zwischenmenschliche Interaktionen und Empathie erfordern.

Skills mit sehr geringer Substitutionsfähigkeit

  • Manuelle Geschicklichkeit, Präzision und sensorische Fähigkeiten sowie Empathie und aktives Zuhören sind die am wenigsten durch KI ersetzbaren Fähigkeiten.
  • Diese Bereiche hängen stark von menschlicher Feinmotorik und sozialen Verbindungen ab.

Entwicklung der gefragten Skills: Was war und was ist heute wichtig?

Vor 10 Jahren (2015)

So hatte man sich die Skill-Welt im Januar 2016 vorgestellt:

  • Top-Skills: Die WEF-Analysen von 2016 legen nahe, dass sich bis 2020 die Bedeutung von Soft Skills, kreativen Fähigkeiten und emotionaler Intelligenz erhöht, während traditionelle Kompetenzen durch technologische Entwicklungen in den Hintergrund treten.
  • Arbeitsmarktperspektive: Der Fokus lag auf klar definierten Karrierepfaden und langfristigen Anstellungen.

Heute (2025)

Im aktuellen WEF-Report sieht man deutlich differenzierter auf die Skill-Welt in 2030:

  • Neue Top-Skills:
    • Analytisches Denken: Essentiell für datengetriebene Entscheidungen.
    • Technologische Kompetenzen: KI, Big Data, Netzwerksicherheit und digitale Literacy.
    • Meta-Kompetenzen: Resilienz, Flexibilität, kreatives Denken und lebenslanges Lernen.
    • Green Skills: Nachhaltigkeit, Umwelttechnik und Klimaschutz sind in vielen Branchen unverzichtbar.
  • Veränderungen: Viele administrative und manuelle Fähigkeiten haben an Bedeutung verloren. Dafür wird von ArbeitnehmerInnen eine höhere Anpassungsfähigkeit erwartet.

Zentrale Treiber der Veränderungen

Die Dynamik des Arbeitsmarktes wird von mehreren großen Veränderungen geprägt. Von der Digitalisierung über den Klimawandel bis hin zu demografischen Verschiebungen – diese Treiber bestimmen, wie wir arbeiten, lernen und uns anpassen müssen. Im Folgenden ein Überblick über die zentralen Einflüsse, die die Zukunft der Arbeit gestalten.

1. Technologische Entwicklungen:

  • KI und Automatisierung: Maschinen übernehmen repetitive Aufgaben, wodurch neue Berufe wie KI-SpezialistIn entstehen.
  • Augmentation: Der Trend geht hin zur Zusammenarbeit von Mensch und Maschine, was sowohl technologische als auch soziale Kompetenzen erfordert.

2. Ökologische Transformation:

  • Green Jobs: Die Nachfrage nach Fachkräften in erneuerbaren Energien, Umwelttechnik und Kreislaufwirtschaft wächst rasant.
  • Nachhaltigkeit: Unternehmen müssen ihre Belegschaft für den Umgang mit neuen Technologien zur Emissionsreduktion schulen.

3. Demografische Verschiebungen:

  • Alternde Gesellschaften: Besonders in einkommensstarken Ländern steigt der Bedarf an Pflegekräften und SozialarbeiterInnen.
  • Junge Arbeitskräfte: In Schwellenländern benötigen Millionen junger Menschen Zugang zu Bildung und Weiterqualifikation.

4. Geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten:

  • Resilienz, Flexibilität und Agilität werden essenziell, um mit Unsicherheiten wie Handelskonflikten oder inflationärem Druck umzugehen.

Vergleich der Sichtweisen: Wandel in den letzten 10 Jahren

Blick auf …20152025
TechnologieSkepsis gegenüber Automatisierung; Bedenken über Arbeitsplatzverluste.Technologie wird als Möglichkeit zur Produktivitätssteigerung und Ergänzung menschlicher Fähigkeiten gesehen.
WeiterbildungWeiterbildung als individuelle Verantwortung.Unternehmen, Politik und Bildungsinstitutionen arbeiten zusammen, um Qualifikationslücken zu schließen.
BerufeLineare Karrierepfade waren der Standard.Flexibilität, Cross-Skilling und agile Karrieren stehen im Fokus.

Handlungsempfehlungen: Wie wir uns auf die Zukunft vorbereiten können

Die Veränderungen am Arbeitsmarkt erfordern nicht nur Anpassung, sondern auch gezielte Strategien, um die Chancen des Wandels zu nutzen. Hier sind einige konkrete Empfehlungen, die Unternehmen, ArbeitnehmerInnen und Politik helfen können, die Zukunft aktiv mitzugestalten:

Für Unternehmen

  • Investitionen in Reskilling- und Upskilling-Initiativen.
  • Aufbau einer agilen und innovativen Unternehmenskultur.
  • Integration von Technologien, die menschliche Fähigkeiten ergänzen.

Für ArbeitnehmerInnen

  • Aktive Weiterbildung in Meta-Kompetenzen und technologischen Fähigkeiten.
  • Offenheit für neue Karrierewege und Technologien.
  • Fokus auf lebenslanges Lernen und Anpassungsfähigkeit.

Für Politik und Bildungssysteme

  • Finanzielle Unterstützung für Weiterbildungsprogramme.
  • Integration von Green Skills und technologischer Literacy in Bildungssysteme.
  • Kooperation mit Unternehmen, um Qualifikationslücken zu schließen.

Ausblick auf Upskilling und Reskilling im Zeitraum 2025-2030

Die Art und Weise, wie wir Weiterbildung begreifen, hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Ein Blick auf die Daten zeigt spannende Entwicklungen:

Fast die Hälfte der Arbeitskräfte (41 %) wird bis 2030 keine zusätzlichen Weiterbildungen benötigen. Ihre aktuellen Kompetenzen reichen aus oder ihr Bereich bleibt von größeren Veränderungen verschont.

Rund ein Drittel (29 %) wird gezielt in ihren aktuellen Rollen weitergebildet, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

19 % der Arbeitskräfte müssen umgeschult und in neuen Rollen eingesetzt werden, die sich durch technologische oder marktbedingte Veränderungen ergeben.

Leider wird 11 % der Belegschaft die notwendige Weiterbildung fehlen, was sie in eine schwierige Lage bringt.

Fazit: Die Zukunft ist gestaltbar

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten zehn Jahren grundlegend verändert und wird sich weiterentwickeln. Doch dieser Wandel bietet immense Chancen – für Unternehmen, ArbeitnehmerInnen und die Gesellschaft insgesamt.

Entscheidend ist, dass wir bereit sind, uns anzupassen, zu lernen und gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu gestalten. Denn die Fähigkeiten, die wir heute entwickeln, sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Arbeitswelt von morgen.


Disclaimer: Dieser Blogpost ist im Austausch mit ChatGPT entstanden. Aber es wurde auch selbst gedacht und gelesen!

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