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„Es ist wirklich an der Zeit, so viel wie irgend möglich so schnell wie irgend möglich zu tun“, fordert die Transformationsforscherin Prof. Maja Göpel mit Blick auf den Klimawandel und das Artensterben. „Aber das heißt nicht, dass der Knopf an- oder ausgeht. Komplexe Systeme sind in einer ständigen Entwicklung. Das heißt, je schneller ich eine exponentielle Entwicklung, wie wir das bei dem Freisetzen der Klimagase haben, je schneller ich den Trend bremse, um so kürzer ist der Bremsweg und umso mehr kann ich erhalten. Je schneller ich den Biodiversitäts-Verlust bremse, umso mehr ist noch da, was sich dann wieder regenerieren kann.“

In der Sendung „phoenix persönlich“ spricht Michael Krons mit der Politökonomin Prof. Maja Göpel über das Zeitalter der Risiken, die Aufgaben der Politik und das, was jeder Einzelne vor dem Hintergrund von Klimawandel, Getreidemangel und Energiekrise tun kann.

„Ich finde es sehr wichtig in der ganzen Debatte zu sagen: ‚Wie können wir denn auch mal was einsparen?‘“, so Maja Göpel. „Es war ja ganz schwer, sich dahin zu robben, überhaupt sagen zu können, wie wäre es mal das Thermostat zwei, drei Grad runterzustellen? Wie wäre es mal, das Auto stehen zu lassen? Stattdessen machen wir jetzt wieder Tank-Pauschalen anstatt die Preise wirken zu lassen.“

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