KI-basierte Plattformen können zu sinnvollerer Arbeit führen

Die Pandemiezeit hat für die Berufswelt viele Veränderungen mit sich gebracht. Das verteilte Arbeiten über dezentrale, digitale Umgebungen brachte eine neue Normalität für Wissensarbeiter*innen: Flexibilität bricht sich allenthalben Bahn, auch weil die Menschen nunmehr die Muße hatten, die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit zu überdenken. Und daraus Konsequenzen zu ziehen:

Nach einer Untersuchung des Beratungshauses EY hat im vergangenen Jahr fast die Hälfte der deutschen Arbeitenden Interesse an einem Arbeitgeberwechsel. Während 58 Prozent von ihnen sich am ehesten durch ein besseres Gehalt zu einem Wechsel bewegen lassen würden, wären für 34 Prozent der Befragten interessantere Arbeitsinhalte ein legitimes Wechselmotiv, für 27 Prozent bessere Möglichkeiten zur eigenen Weiterentwicklung.

„The Great Resignation“, der große Rücktritt, ist ein zunächst in den USA breit identifiziertes Problem, das nicht nur prekäre Jobs betrifft. Auch große Unternehmen mit gut dotierten Arbeitsverträgen sind von einer großen Mitarbeiter-Fluktuation betroffen – weltweit. Viele Menschen suchen sich neue Aufgaben in anderen Unternehmen. Es sei denn, ihre Weiterentwicklung wird intern besser gefördert.

Laut einer Studie mit 32.000 LinkedIn-Nutzern bleiben 70 Prozent der Arbeitenden, die innerhalb von drei Jahren nach ihrer Einstellung befördert wurden, fünf weitere Jahre bei ihrem Arbeitgeber. Etwa die gleichen Chancen (62 Prozent) haben Unternehmen, ihre Angestellten zu halten, wenn sie ihnen einen Wechsel innerhalb der Firma bieten können.

Dabei helfen unternehmensinterne Mobilitätsplattformen, die Workflows, persönliche Kompetenzprofile, Erfahrungen und Interessen mit Schulungen und Weiterbildungsangeboten KI-basiert verbinden, um Mitarbeiter:innen in ihrer “Karriere” zu unterstützen. 

Mitarbeiterbindung lautet das Schlagwort großer Unternehmen, indem sie ihren angestellten Mitarbeiter:innen regelmäßig neue Jobs anbieten und dorthin geleiten. Das spart erhebliches Geld ein, das man sonst aufbringen müsste, um neue Mitarbeiter:innen zu finden. 

In dem verlinkten Artikel werden einige mögliche Plattformen skizziert. Eine interessante Entwicklung!


Artikel am 30. April 2022 erschienen auf piqd als Hinweis auf den Computerwoche-Artikel Mitarbeiterfluktuation kann bekämpft werden – mit KI

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