Nachhaltige Bildung? Was braucht es dafür?

Wir haben in der AG Bildung des Co:Labs einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit durch oder in der Bildung geschrieben. Er startet so:

Nachhaltigkeit hat in der Bildung seit einigen Jahrzehnten Konjunktur: Kurse zu veganem Kochen, Nachbarschafts-Projekte zum Schutz des Waldes, Repair-Cafés, hybride Lehre anstelle von Präsenzlehre und mehr, sind nur einige der Angebote von Bildungsakteur:innen. Sie folgen damit dem Aktionsplan “Bildung für nachhaltige Entwicklung” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Ob Bildung zur nachhaltigen Entwicklung, die primär darauf abzielt, Menschen zu befähigen, zukunftsorientiert zu denken und zu handeln, zur Umsetzung dringend anstehender Transformationen ausreicht, ist allerdings zu bezweifeln. Denn Kompetenz lässt sich nicht nur über den Auf- und Ausbau individuellen Knowhows und subjektiver Fähigkeiten qualifizieren. Menschen lernen vor allem in der und durch die sie umgebende Kultur und Infrastruktur. Die Individualisierung systemischer Probleme über Bildungsangebote und das Vertrauen auf die unsichtbare Hand des Marktes über Angebot und Nachfrage wird der politischen Verantwortung nicht gerecht. Wir brauchen eine durchgehend nachhaltige Kultur in sämtlichen institutionellen Verfahren und Prozessen als Vorbild für die Etablierung alltagstauglicher Praktiken in den planetaren Grenzen.

Den Rest lest ihr am besten im Blog des Co:Labs.

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