ONLINE-LEHRE IST KEINE ROCKET SCIENCE

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Jetzt ist es in Deutschland auch ein Thema: Da angesichts des Corona-Virus aktuell diskutiert wird, ggf. für 2 Wochen (oder länger) das öffentliche Leben zurückzufahren und ganze Schulen, Hochschulen und Betriebe nach Hause zu schicken, könnten verantwortliche Personen plötzlich vor der Frage stehen, wie man den laufenden Betrieb ansatzweise online kompensieren könnte. Die Möglichkeiten sind selbst in Deutschland im Großen und Ganzen gegeben, von jetzt auf gleich in dezentrale Arbeits- und Lernmethoden umzuschwenken. Wenn, ja, wenn man denn eine Ahnung hätte, wie das Ganze denn virtuell funktionieren könnte. Jetzt rächt sich die langsame Adaption moderner Arbeitsorganisationsformen im deutschen Establishment. Dabei sammeln (wir) Vorreiter*innen seit 2 Jahrzehnten vielfältige Erfahrungen, Konzepte und Praxis, wie man denn sinnvoll und effizient arbeiten und eben lernen kann. So schrieben wir 2004 ein Konzept für ein Weiterbildungsprogramm an einer Hochschule, wie man eVideos in Lehr-/Lernszenarien einsetzen könne. Wir erhielten gute EU-Gelder und legten los. Online, hybrid, offline – wir spielten alles durch, entwickelten selbst Technologien und Weiterbildungsprogramme, um sich nebenbei mit den Möglichkeiten des entstehenden Web 2.0 und aktuellen Trends zu beschäftigen. Im Semestertakt fokussierten wir dabei inhaltlich auf je unterschiedliche Themen – im Marketing, im Gaming, im E-Learning usw. usf. Wir luden dazu vielfältige Expert*innen ein und diskutierten aktuelle Entwicklungen in einem modernen Kursdesign, das bis heute von MOOCs in ähnlicher Weise praktiziert wird. Auch führten wir von 2008-2011 die ersten Online-Konferenzen via Videokonferenz durch. Schliesslich mündete das Ganze 2011 in der "Crowd University for modern life" (ununi.TV), in der wir via Videokonferenzen barcamp-gleich Online-Diskurse zwischen vielfältig Interessierten bis vor ca. 2 Jahren öffentlich durchführten. Ich weiss nicht genau, wieviele Personen wir in die Nutzung und das Potenzial von Videokonferenzen einführten, aber es werden über die Jahre (konservativ gerechnet) mehr als 5.000 Aktive und mehr als 100.000 Passive gewesen sein. Kurz: Wir unterstützen gern 💥 #bildung40

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