Meine Lernbilanz im Flow-Netzwerk

Dieser Beitrag stammt von Birgit Oelker, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim. Sie schrieb mir vor einiger Zeit, dass sie sich vorstellen könne, wir ahnten gar nicht, wie vielfältig wir Menschen in den Flow brächten. Ich fragte nach, ob sie mir das bei Gelegenheit genauer erklären könne – darauf erhielt ich diesen Bericht. Mit ihrem Einverständnis zitiere ich daraus längere Passagen und verlinke dann zu den entsprechenden Stellen, damit Leser*innen dies nachvollziehen können. Ich denke, man kann bei der Lektüre gut lernen zu lernen … Viel Spass wünscht acw :-)


Trefft Birgit!

Ich glaube, dass viele der Dinge, die ich hier als sehr spannend entdecke, für andere gängiger Alltag sind, weil sie in der Frage von Lernen/Bildung/Arbeiten 4.0 länger und tiefer unterwegs sind und weit mehr Wissen haben. Von daher weiß ich nicht, ob man von meinen Erfahrungen soviel lernen kann – ich befinde mich (gefühlt) am eher noch unteren Ende der Lernen/Arbeiten 4.0-Szene. Warum das bei mir so einen Flow ausgelöst hat, hängt ggf. auch mit meinem beruflichen Kontext zusammen…

Bis dato habe ich mich auch eher nur ‚aufnehmend‘ bewegt, habe all die Ressourcen des Netzwerks verfolgt, angesehen, (quer)gelesen usw. … Meine Erfahrungen bisher sind daher nur auf diese aufgesammelten Lernfrüchte begrenzt. Und ich bin leider auch noch gar nicht durch mit dem Material. Aber der Flow ist dennoch schon herrlich zu erleben.

So generell vorweg

Wenn man ACW im Vortrag hört oder FlowShower liest oder die Kapitelzusammenfassungen von FlowShower als Video sieht (am besten alles machen), wird einem klar, dass man selbst als jemand, der viel digital unterstützt arbeitet (Lap, Tablet, Smartphone, Clouds, Web-Anwendungen, geräteübergreifende Synchonisation/Datenzugriff…) und auch gar nicht kontaktscheu oder unkommunikativ ist, doch mitunter weit davon entfernt ist, zeitgemäß agil zu arbeiten, weil man – so die These – auf die bestehenden Netzwerke fokussiert ist (und ja damit auch genug Arbeit hat), man sich selbst aber oft nicht vornimmt, nochmal dieses oder jenes zu hinterfragen oder neu zu lernen (man hat ja keine Zeit, niemand hat die).

Mir wurde klar, dass ich mich mit einigen zentralen 4.0-Themen viel zu wenig befasse und agiles Arbeiten etwas anderes ist als nur digital unterstützt gut unterwegs zu sein – das aktive Aneignen von neuen Themen fehlte bei mir ebenso wie das aktive (auch zielgerichtete) Agieren in (digitalen und ggf. neuen/anderen) Netzwerken (bzw. Aktivitäten, um ein Netzwerkknoten zu sein) und auch das zielgerichtete Aufbauen eines eigenen Profils.

Ausgangssituation

  1. In und nach Bad Soden-Allendorf [hier ein anderer Bericht über die Veranstaltung] haben mich nach der Keynote folgende Fragen beschäftigt: Wie können wir (mit unserem Projekt der digitalen, offenen Qualifizierung zu Pflege- und Versorgungsorganisation) wirklich innovativer ansetzen? Was macht uns innovativer als andere Angebote, was genau kann man da (anders und besser) machen (ohne gleich in KI und VR und technischem Hyperzeugs zu denken…)? Wie kann man innovatives Lernen an Hochschulen inszenieren? Und wie bekommt man das mit dem vorhandenen Umfeld hin, was kann man selbst tun und im eigenen Umfeld bewegen, ohne dass man nur im Rahmen von Projekten und Fördergeldern tolle Sachen zaubert – wie kann man das auch halbwegs alltagspraktisch mit auf den Weg bringen?!
  2. Nach den informellen Tischgesprächen am Abend kam bei mir die Frage auf, wo eigentlich mein Profil ist und wie ich mich den 4.0-Themen idealerweise widmen könnte.
  3. Und in den dann folgenden Wochen vermischte sich das zu der Frage, wie ich mich wie und wo und mit welchen Kompetenzen einbringen kann und will.
  4. Und nach ein paar Wochen nun frage ich mich, wie man KI und VR realisierbar machen und wie man in der Uni (oder ich für mich) Blockchain (zu mehr als Zertifikaten) nutzen kann und bin eigentlich neugierig zu entdecken, was ich alles noch gar nicht kenne oder absehen kann.

Kurz reflektiert

Man kann bei Euch erleben, wie attraktives zeitgemäßes Lernen aussehen und Vergnügen bereiten kann und auch wie man sich selbst für die Zukunft auf den Weg machen kann – ihr macht quasi Bildung/Arbeit 4.0 erlebbar und ihr lebt es authentisch vor – und davon kann man viel lernen.

Nach einigen Wochen im Folgen des Flow-Netzwerks und der damit verbundenen Auseinandersetzung mit Material und Inhalten und Diskussionen sind bei mir sukzessive immer mehr Antworten auf die ersten drei Fragen gekommen – ob das so passt und sich so realisieren lässt, wird sich zeigen, aber die Linie hat sich quasi immer deutlicher herausgebildet, die Planung der Realisierung des Projekt-Qualifizierung und die Schärfung des Vorhabens zum eigenen Profil ging (beiläufig) immer weiter und wurde konkreter (aber auch komplexer).

Außerdem hat es bei mir dazu geführt, mich selbst zu hinterfragen und mir zu überlegen, wie ich das ein oder andere vorleben und in meinem direkten Umfeld ggf. auch weitergeben/teilen kann – welchen Beitrag ich also leisten könnte, damit es etwas mehr voran geht in unserem Team, unserem Institut, unserer Uni, …

Man versteht irgendwie im Verlauf, wie man es so anstellen kann mit dem agiler und zufunftsfähiger zu werden. Man nutzt die Ressourcen Eures Netzwerks zum Lernen, findet dabei seine Wege und schaut sich nebenbei an, wie ihr es macht. Man bekommt so über FlowShower und Euer Material irgendwie ein Wegenetz, auf dem man sich bewegen kann und man trifft auch noch auf Gleichgesinnte (entweder direkt oder über Euch als Netzwerkknoten).

So fing es dann an

Nach Bad Soden habe ich dann ein paar AnjaTimes angesehen, auf der Homepage gestöbert und versucht, Antworten auf die Frage „Wie geht zeitgemäßes innovatives Online-Lernen?“ zu finden (so nach dem Motto „Wie machen sie es denn selbst?“) und bin dann auf die Community gestoßen und habe mich entschieden, dort einzutreten und dann hab ich FlowShower gekauft (oder vorher?). Dann habe ich erste eigene Ziele formuliert (das strukturierte Vorgehen nach FlowShower steht bei mir erst noch an, sorry… und diese Liste ist dann auch erst langsam zu dieser Version herangereift):

  • Eigene Kompetenzen ausbauen und agiler arbeiten
  • Innovativere Ansätze finden und im Projektvorhaben PVO umsetzen: Material, Betreuung, soziale Netzwerke, Communities
  • Im eigenen Umfeld das, was gestaltbar ist, aktiv gestalten:
    • Eigene Lernfrüchte teilen (Blog, AG, andere Kollegen, Verein, …)
    • Informelles selbstgesteuertes Lernen und agile(re)s Arbeiten selbst vorleben
    • Support anbieten – eine Community Gleichgesinnter aufbauen… CoWorking, CoCreation (Leute mitnehmen, die auch Lust haben)
    • Studierende auf diesen Weg bringen.

Was kann man aus dem Flow-Netzwerk lernen?

(sorry, das Folgende ist bisweilen redundant und überschneidet sich…)

Attraktive Wissensquelle für Inhalte rund um Bildung/Arbeit 4.0

Die Ressourcen des Flow-Netzwerks bieten eine anregende Auseinandersetzung zu verschiedenen Aspekten von agilem Lernen und Arbeiten (oder Lernen/Arbeiten 4.0 bzw. Bildung 4.0) über Bücher, Videos, Blog, Newsletter, Digital Magazine. Total ansprechend in der Gestaltung, vielfältig und inhaltlich sehr wertvoll.

Das Folgen auf Twitter und LinkedIn (und in der Facebook-Gruppe) entpuppt sich dann zu einer bunten Wissensquelle dank der vielen Hinweise auf Fachartikel, Videos, Bücher usw.

Über den Flow-Netzwerkknoten kommt man dann auf andere Personen und Organisationen und weitet sein Lerngebiet dadurch aus. Das ist erheblich komplex geworden, aber eine wirklich tolle Lernoase – super Links bei FlowCampus, ich verzweige immer weiter und tiefer und muss dann stoppen, um die vorherigen Ziele erstmal zu erreichen.

Letztlich sind Twitter und LinkedIn Lernplätze mit viel Reichtum an Wissen und tw. Diskursen, aber sie leben davon, mit wem man vernetzt ist und wem man folgt. Im Twitter Deck auf dem Mac habe ich eine Spalte mit FlowSampus, eine mit EdTech und #EternallyLearning – das wechselt dann auch mal, aber so hab ich meine Infobörse gut beinander – Tweedtimes steht auf meiner toDo-Liste…

Sehr wesentlich ist das Vernetzen mit weiteren Playern, die zu weiterer ausgesprochen fruchtbarer Lektüre führt – und bei allem fallen automatisch Ideen für das eigene Vorhaben oder die eigene Arbeit an > meine diesbezügliche Liste wächst. Auch solche Beiträge wie zu Fred Turner – sehr genial, davon über das Netzwerk zu erfahren und zu lesen.

Lernen mit Vergnügen

Die Medienvielfalt aus Bücher, Videos, Blog, Newslettern, Papieren, Digital Magazine und deren Kombination ist attraktiv. Und man bekommt immer Lust auf mehr: Man steigt über ein Video ein, darin kommt irgendein anderer Hinweis, dann verfolgt man das weiter, man liest FlowShower, entdeckt Themen, die man anderweitig verfolgt, man sieht in einem Slack-Video ein Screenshot und denkt, spannend, sucht danach, entdeckt wieder etwas. Dann kommen immer mal (in wirklich angenehmer Quantität) tolle Newsletter, inhaltlich sehr wertvoll, oft mit Querverweisen auf ein Video, das man dann wieder aufruft und an das man sich gern erinnert, weil es nicht nur sprachlich herrlich und sehr auf den Punkt gebracht ist, sondern kleine Einblendungen drumherum Anker sind (Scheibenwischerbrille, c-base-Buch, Grafiken, Einblendung Stichworte u.a., einfach gut gemacht) – das bereitet alles Vergnügen und es fügt sich ein ums andere zusammen und gibt zudem noch Einblicke und Zusammenhänge zu anderen Welten: Makerszene, Burning Man …

Schön ist auch das Konzept der kleinen Einheiten in Videos (15 Minuten), im Digital Magazin (60 Min), Flow-Tipps (0,5 Min) – um die kleinen Einheiten und deren Vorteile weiß man zwar, wenn man man ein Instrument lernen wollte oder wenn man die tägliche Dosis Politik von der BPB liest, aber es regt nochmal an, wie man das ein oder andere im eigenen Projekt umsetzen kann.

Inspirationsquelle

Man erlebt attraktives Lernen anhand der Kombination von attraktivem Material und Netzwerk: der Lernraum Internet wird als Lernraum erlebt, weniger visuell als in VR, aber man erlebt, wie man den Lernraum medial, methodisch, inhaltlich konzipiert, bespielt und wie man die Community drumherum pflegt (gar nicht nur die in Slack, sondern auch die öffentliche). Aus dem Folgen und Beobachten und der Teilnahme lernt man beiläufig, wie man diese Dinge ‚bespielt‘.

In der Auseinandersetzung mit den Ressourcen von Euch als auch denen, die sich durch Euch ergeben, bekommt man dann viele viele Ideen für das eigene Vorhaben. Wenn man dann so selbst erlebt, wie viel Vergnügen das bereitet, dann bekommt man Lust, Ideen und Ansätze in die Hochschule zu übertragen und dort zu implementieren, sei es in der Lehre, der Betreuung von Studierenden oder der Vernetzung mit Gleichgesinnten.

Gleichgesinnte durch die Netzwerke zu finden und ihnen zu folgen, ist ein großer Gewinn. Und ganz oft kommt dann eine Idee und man liest oder hört das nächste und dann formt sich die nächste oder aus mehreren Aspekten denkt man plötzlich „das könnte man doch zu sowas zusammenbringen“. Das alles hat hohes Anregungspotenzial.

Hier noch ein paar Beispiele, wie es mir so ging: Beim Lesen oder Ansehen von Videos kamen mir aus einzelnen Bemerkungen, Beispielen dann Ideen – beim Video über das c-base dachte ich an die Kombi von Community und Orte und dann Erfahrungen von Barcamps und irgendwo war mir „Frag Markus“ oder Deine „Kiez-Stunde“ o.ä. begegnet und dann haben wir bei uns über Lernstudios gesprochen und dann dachte ich: irgend sowas aus alledem brauchen wir (führten zur CoCamp-Idee und den CoWorking-Plätzen im Investitionsantrag). Nun kann man vielleicht auch sagen, da hätte man auch von allein darauf kommen können, aber bei mir kommen solche Ideen leider nicht von allein, ich brauch dafür Inspiration von irgendwo her (meine Synapsen sind da etwas träge)…

Obwohl ich FlowShower erst einmal nur durchgelesen habe, kam mir dabei permanent die Frage, wie wir das professionelle selbstgesteuerte Lernen den Studierenden mit auf den Weg geben, wie wir das beiläufig mit implementieren können, indem wir die Lehre und die Betreuung einfach anders machen oder das im Curriculum mit verankern oder oder…

Durch den Eintritt in die Slack Community lernt man ja auch beiläufig, wie man eine solche strukturiert, einführt, moderiert… Die Slack Expedition hab ich total gern angeschaut [Zugang nur über die Community, acw]. Dazu gab es noch das Papier mit den Hintergrundinfos zu Slack, alles sehr fruchtbar. Ich plane gerade zwei eigene Slack-Anwendungsfälle (Verein und AG).

Wenn man dann das attraktive Lernen mit Vergnügen so erlebt, dann erkennt man auch, dass das das Ergebnis authentischer Darstellung in einem attraktiven Mix von Medien, professioneller Kommunikation, der intelligenten Nutzung eigener und vorhandener Materialien, der professionellen Nutzung sozialer Medien usw. ist. Man trägt die Hoffnung in sich, davon etwas in eigene Lernangebote übernehmen zu können ;-) (aber Eure Messlatte ist sehr hoch…).

Professionelle Kommunikation in sozialen Medien

Das beeindruckt mich einfach. Da beobachte ich, wie ihr Euch da präsentiert, was ihr wie kommuniziert – aber da bin ich noch sehr am Anfang (hab das nur halbherzig passiv bisher selbst genutzt) und freue mich da auf das Durcharbeiten des Digital Magazins. Da muss ich noch ziemlich ran…

Attraktive Community

Der Teil Community, den ich bislang kenne, ist der der inhaltlichen Lernfrüchte und der der Kommunikation mit Dir oder auch bilateral mit ein paar wenigen in Slack und ich kann aus dem, was ich an Kommunikation in Slack sehen kann, erkennen, dass es inhaltlich spannende Themen sind, die ihr verfolgt (diese Blockchain-Datei über Eure Überweisungen war z. B. herrlich zu lesen).

Ich hab in Slack den Link zu dem Blockchain- Kurs gefunden, den ich gemacht habe, den zu KI konnte ich aus zeitlichen Gründen noch nicht anfangen, Discord habe ich mir angesehen, sowas alles – aber ich hab bisher auch nur flüchtig gestöbert und noch nicht alles lesen können.

Es wirkt ein wenig wie das Erleben einer kollektiven Intelligenz in einer Community – schon allein bei der Lektüre der Diskussionen in Slack. Wenn ich es aber richtig verstanden habe, dann nehmt ihr Euch (monatlich?) Themen vor, die ihr erlernen/Bearbeiten oder weitertreiben wollt?! Die Vorstellung hat mir sehr gefallen.

Herrliche Sprache

„Bittschön“

Das ist einfach nur ein Lesegenuss, an dem ich mich so sehr erfreuen kann… Oder sowas: „Du willst einen kollaborativen Held*innen-Status erwerben? An den Untertiteln dieses Videos feilen. Im Sinne der Inklusion. #merci“ Einfach nur großartig.

Tolles Mindset/toller Stil

Man erlebt außerdem Eure handlungsleitenden Werte/Grundhaltungen, die in der Kommunikation und in der Gestaltung des Netzwerkes erkennbar sind, im Umgang miteinander, in der Grundauffassung, zu teilen, für andere etwas Wertvolles zu bieten – dieses Mindset zu Themen wie Lernen, Selbsttätigkeit, Zukunftsanforderungen, Professionalität, Be excellent to each other > das alles ist (für mich) zutiefst einladend.

Mir gefällt die Authentizität: Das Vorleben dessen, was ihr predigt – das ist wahrnehmbar in Eurer Kommunikation und in Euren Aktivitäten wie Sommerakademie für Freiwillige, viele offene Lernmaterialien wie Videos, Blogbeiträge, MOOCs, … Na ja, die Werte sind ja neben den Kompetenzen einfach so wichtig, auch in Organisationen…

Dann gibt es auch immer die Kräuter am Wegesrand, die so zufällig entstehen

  • Alexa und das Bücher vorlesen
  • In einer Slack Expedition war eine Website mit Tools (da hab ich dann weitere interessante Tools gefunden)
  • Hinweis auf EdTech – neben der Recherche nach der Konferenz folgt man dann einfach auf Twitter und findet da wertvolle Infos
  • Man hört in einem Video Meetup, recherchiert, tritt ein paar Communities bei und ist plötzlich mittendrin in Themen wie KI, VR, Blockchain… (und heut kommt eine Einladung in eine Community in Hildesheim für Leute, die AI lernen wollen…)
  • Flowtipps – herrlich zum Tagesstart …

Insgesamt ist das Netzwerk

  • ein idealer Netzwerkknoten für mich, weil die Inhalte und Themen zu einem sehr großen Teil meine Interessen/Leidenschaften treffen
  • eine Oase für Wissensdurstige zu Arbeit 4.0 – ich hatte selten zuvor soviel Vergnügen am Lernen (die Bedeutung von Vergnügen hab ich aus FlowShower gelernt…)
  • eine sehr gute Orientierung für die (eigene) Praxis – man sammelt als Mitglied viele wichtige Erfahrungen und erhält nützliche Tipps für eigene Vorhaben/Communities
  • ein Wegenetz in (für mich) recht neue Bereiche, die jetzt so im Zusammenhang erschließbar werden und Sinn (und Lust) machen (4.0-Themen und soziale Netzwerke)
  • eine wirkliche Bereicherung für die eigene Arbeit und das eigene ‚agiler werden‘ – auch das eigene Reflektieren und Hinterfragen
  • letztlich für mich der zentrale Zünder für das Auffinden meiner ‚Ziele‘ (und das, obwohl ihr mich nie persönlich beraten habt)

Leuchtfeuer

  • Schön strukturiert (auch wenn ich mich an dem Wort „Lektion“ störe, aber das ist ja plattform-bedingt).
  • Birgt doch noch sehr viel neues Wissen, wenn man in die Kommentare mit schaut, die Videos mal wirklich ansieht, Hinweise in Videos notiert/recherchiert – wird dann schnell zeitintensiv.
  • Herrliche Grafiken von Andrea – eine tolle Absolventin unserer Uni ;-)).
  • Vielfältige Videos – schön herrlich anders allesamt.
  • Die ‚FrolleinFlow-Sprache‘ ist ein immer wiederkehrender Genuss.
  • Die Instagram Stories haben mir gefallen – und haben mich auch tw. aufgrund der Inhalte sehr bewegt. Dieses Medium gefällt mir seit ich es in Berlin bei Facebook kennen gelernt hab (sorry, bisher nicht auf Instagram gewesen, inzwischen aber registriert…).
  • Sehr schön klingt der Beruf Digital Learnflow-Updater*in
  • (Bin leider noch nicht durch mit dem Kurs… ein paar kaputte Links habe ich gefunden, wollt ihr die haben oder ist das egal?) [Wir bemühen uns, diese zu korrigieren …. acw]

Zeit und Komplexität

  • die Komplexität und das erkennbar fehlende Wissen meinerseits will gut gehändelt werden – wenngleich ich vermute, dass die Überfrachtung ein Dauerzustand in unserer Gesellschaft sein wird oder schon ist…
  • das Zeitproblem ist immens: ich hab die letzten Wochen extrem viel gelernt, gesammelt, Ideen notiert, mich strukturiert und bin noch immer ganz am Anfang: ich hatte noch keine Zeit, die ganzen Instrumente aus FlowShower wirklich zu füllen, hab das Buildung 4.0 noch nicht weiter gelesen, … ich hab noch immer nicht alle Videos Deines Kanals gesehen. Ich bin zwar im Flow, aber noch immer mehr ‚aufnehmend adaptierend‘ unterwegs und die systematische Strukturierung und Produktion mit den vielen Ideen, die steht jetzt erst an und es bleibt abzuwarten, wie es umsetzbar sein wird.
  • Und mich treibt jetzt die Frage um, wie man sowas alles Studierenden und Kollegen beiläufig mit auf den Weg geben kann… Ich hatte jetzt einfach auch die Zeit und Luft, das anzugreifen, aber wenn jemand mit seiner Arbeit gut ausgelastet ist, muss das auch irgendwo untergebracht werden können… Vielleicht gibt es darauf auch keine Antwort: wenn man etwas will, muss man es zeitlich unterkriegen.
  • Und ganz im Ernst: ich bin noch weit entfernt davon, ein guter Netzwerkknoten zu sein. Stehe aus meiner Sicht ganz am Anfang trotz der schon sehr intensiven Auseinandersetzung…

Und dann noch

  • Manchmal kamen wieder leichte Zweifel zu meiner Passung in Eurem Netzwerk auf wenn ich gelesen habe, dass ihr Leute ansprecht, die sich radikal verändern wollen (wie bei der SOMAK) und dass ihr Leute beratet, die weg wollen von ihrem Arbeitsplatz und ein Startup gründen wollen – beides ist für mich gar nicht das Ziel. Ich hatte an der Uni immer einen tollen Arbeitsplatz und gehe da immer noch total gern hin und das Verlassen der Organisation ist nicht meine Absicht. Ich möchte mich lieber innerhalb der Organisation entwickeln und mein direktes Umfeld mit bewegen (wenn es denn will). Ich habe mir dann immer gesagt, ach, ich zieh mir meinen Teil da heraus und schaue, wie ich das adaptieren und innerhalb einer Organisation leben kann.
  • Und wie kann man erstmal sich selbst bewegen und das Umfeld mitziehen und innerhalb von Organisationen bewegen und umdenken erreichen (Harald Schirmer sieht ja deutlich die Gefahr, dass die sehr guten agilen Leute aus Organisationen weggehen, wenn keine Möglichkeiten im Rahmen der Organisation bestehen – Siemens fördert eine Kultur der corporate influencer). Das eine tun und das andere auch nicht lassen… Organisationen brauchen diese Leute ja auch… aber natürlich braucht es auch andere Organisationen/ Startups…
  • Und generell bewegt mich: wie kann agil arbeiten bei Menschen funktionieren, die nicht so technik-affin sind? Die nachwachsenden Generationen sind da natürlich anders sozialisiert, aber bei der rasanten Geschwindigkeit müssen noch viele ältere mitgenommen werden …
  • und und und…

BEI INTERESSE

Na, jetzt Lust bekommen, mit uns zusammen zu arbeiten? Fangt doch mit unserer Slack-Community an?! Das Ende der SOMAK ist greifbar nahe (tolle Konstellation btw.) – und somit starten wir im September wieder mit frischer Energie in das Slack-Wintersemester … oder wie auch immer …

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