Berlin Wedding lebt und das Angebot an Kunst im Kiez steigt von Jahr zu Jahr. Beim Wedding Kulturfestival 2012 nahmen auch dieses Jahr wieder viele KünstlerInnen teil, die ihre Werke in offenen Ateliers ausstellten oder Führungen durch ihre Ateliers anboten. Nicht zu vergessen die vielen Graffitis auf den Straßen und an den alten Industriebauten.

Mit einer kleinen Visual Literacy Tour möchte ich einige Impressionen wieder geben, die mir gestern vor die Kamera sprangen. Im Moment arbeite ich mich lieber durch die täglich neu entstehenden Smartphone-Foto-Apps. Um hier Erfahrungen zu sammeln, lasse ich oftmals meine “eigentliche” Kamera bewusst zu Hause.

Hier also meine kleine Foto-Sammlung des gestrigen Ausflugs im Wedding:

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Zugegeben: Ich war skeptisch, ob dieses Panel mir wirklich etwas mehr als Platitüden zum Thema Kreativität bieten könnte. (Wahrscheinlich bin ich meinen eigenen Voruteilen und Unkenntnis der beteiligten Personen erlegen gewesen.) Aber das abendliche Panel auf der DLD Conference Women 2012 zum Thema Creativity: Can we learn it?  ist mehr als sehenswert! Für alle, die als Kreative etwas bewegen wollen und einem englischsprachigen Gespräch folgen können: Ein MUST-SEE. 

Featuring Inga Humpe [2Raumwohnung], Desiree Gruber [Project Runway], Leyla Piedayesh [LaLa Berlin], Introduced by: Ursula Karven [Actress]. Besten Dank für diese Einblicke in tolle Karrieren.

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Letzten Sonntag dem DMY Berlin einen kurzen Besuch abgestattet und ein wenig flaniert. Hier nur einige Stichwörter als Reminder ...

In letzter Zeit etwas ermüdet von den immergleichen vermeintlichen Design-Innovationen, lag über dieser Ausstellung doch ein neuer, ein politischerer Geist. In einer Annäherung an die breite DIY-Kultur finden zunehmend natürliche, nachhaltige Produkte ihren Weg in die trendigen Messehallen. Handmade-Ästhetik und weit verbreitete Stecksysteme ohne künstliche Verbindungen fördern Gesundheit und Mobiltiät. Chi-Chi hat ausgesorgt - es lebe die funktionale Ästhetik, die mit Materialien spielt. Einen sehr breiten Raum nahm das Makerlab ein, das in diesem Jahr auf die Menschenrechte fokussierte und hier eine breite Diskussion mit verschiedenen Veranstaltungsformaten anstiess.

Alles in allem eine wirklich interessante Veranstaltung - letztlich schadet es ja nicht, wenn der globale "Change" cool und ästhetisch anspruchsvoll vonstatten geht ;-)

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Im Rahmen der Visual Literacy Tour von FrolleinFlow besuchen wir verschiedene Orte innerhalb Los Angeles', die mit unterschiedlichen Foto-Events im Rahmen der MOPLA aufwarten. Teilweise sind diese Locations in sehr kreativen Gegenden gelegen, die von interessanten Street Art-Exponaten umgeben sind.

As part of the Visual Literacy Tour by FrolleinFlow, we visit various locations within Los Angeles', which offer different photo events as part of MOPLA. Some of these venues are located in very creative places, surrounded by interesting street art.

Nun ist Street Art in Los Angeles eine sehr schwierig zu durchschauende Sache: Zum einen kennzeichnet sie offenbar Gang-Land - zum anderen wird sie offensiv von der Stadt übermalt. Es ist sogar Hausbesitzern untersagt, ohne Genehmigung ihr privates Eigentum den Street-Artisten zur Verfügung zu stellen. Aber offenbar existiert ein expliziter Zusammenhang zwischen (nicht nur offiziell erlaubter) Street Art und Kreativität in L.A. - zu offensichtlich ist die Nähe von sichtbaren Graffitis und kreativen Szenen in der Stadt. 

However, street art in Los Angeles is difficult to understand: On the one hand street art marks gang areas, on the other hand it is erased aggressively by the city. Even for homeowners it is forbidden, to make their private property available for street performers without permission. But it seems that there exists an explicit relationship between (not only officially allowed) street art and creativity in L.A. - apparently to the proximity of visible graffiti and creative scenes in the city.

Wie auch immer es sich damit im Detail verhält: Um einen ersten Eindruck der von uns fotografierten Wände zu vermitteln, füllen wir zum einen das Pinterest-Board Street Art Demolition Art mit "kunstvoll" übermalten Wänden - zum anderen sammeln wir einige Graffiti-Exponate in einem speziellen Flickr-Set.

However it looks in detail: In order to give a first impression of the photographed walls, we fill on the one side the Pinterest Board Street Art Demolition Art with "artfully" painted over walls - on the other side we collect some graffiti exhibits in a special Flickr set.

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The english version you will find below.

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Den dritten Teil unserer Suche nach der kreativen Klasse in Spanien widmen wir Madrid (nach Barcelona und Valencia).

Seit unserem Besuch dort im März 2011 rückte die spanische Hauptstadt in den Fokus verschiedener Medien. Mitte Mai kam im Gefolge einer großen Protestdemonstration gegen die politischen Sparmaßnahmen die so genannte #spanishrevolution auf. Mit vielfältigen Platzbesetzungen in den Großstädten drückten vor allem junge Menschen ihren Unmut über die traditionellen politischen Spielereien aus. Es wurde vielfach kolportiert, nunmehr würde die Aufforderung Stéphane Hessel's in die Realität umgesetzt, der die jungen Menschen in Frankreich aufforderte, Verantwortung zu übernehmen und sich zu empören.

Zwar glauben wir nicht, dass es für diesen Protest eines schriftlichen Heftchens bedurfte. Gleichwohl lag es nahe, unsere Fotodokumentation nunmehr unter dem Gesichtspunkt zu scannen, ob die Anzeichen für eine lebendige kreative Klasse als fruchtbarer Humus für die aufkommende Protestbewegung gedeutet werden könnten. Dazu nutzten wir einige von Hessels Schlagwörtern, die uns bei der Lektüre auffielen.

In diesem Sinne haben wir die folgende Präsentation erstellt, für die wir den "Fullscreen"-Modus empfehlen (derzeit lediglich über diesen Link rechts unterhalb der Präsentation über den "More"-Button zu finden). Viel Spass wünschen wir damit. Weitere Informationen sammeln wir auf unserer Netvibes-Tapete zu Madrid.

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In the third part of our search for the creative class in spain, we are looking to Madrid (after Barcelona and Valencia, those only in german).

After our visit to the city in March 2011, the spanish capital entered the media spotlight. In mid May started the so called #spanishrevolution, after a big protest demonstration against the economy measures. Especially young people declared their annoyance about these political games by occupating central squares in big cities. Some analysis recurred to the declaration of Stéphane Hessel, who appealed the younger generation, to take care of the political system and to get outraged.

We don't think, the protest in spain needed a small book. But unless those activities, by looking at our photos we tried to concentrate for signs to a vivid creative class, which indicated a fertile soil for the coming movement. Therefore we used some keywords of Hessel's work.

In this spirit, we created our presentation, for which we recommend the fullscreen mode (you will find it beyond the "more" button on this website). Now: We wish you lots of fun. More information you will find on our Netvibes wall for Madrid.

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Wie bereits vor einigen Tagen gebloggt, ist das Buch der HTW Berlin zur Kreativwirtschaft nunmehr käuflich zu erwerben. Der Beitrag von @acwagner steht zwar auch online zum Abruf bereit, aber es soll ja noch BuchliebhaberInnen geben ... ;-) 

Unser Angebot:

FrolleinFlow ist noch im Besitz einiger Belegexemplare und möchte heute 1 Buch als Gewinn ausschreiben. 

Und nun Sie/Du:

Obwohl es uns nicht vergönnt war, uns am Fotomarathon Berlin 2011 zu beteiligen (wir berichteten), hat es sich Nicole gestern nicht nehmen lassen, trotzdem ein zum Leitthema "Musik liegt in der Luft" passendes Foto zu schiessen. Wer als ErsteR das gesuchte Ergebnis hier als Kommentar einfügt, erhält von uns das Buch per Post zugesendet (die Anschrift erfragen wir dann per eMail). Also: Wo wurde dieses Foto gemacht? Es handelt sich um ein unbehandeltes Foto und wurde in Berlin aufgenommen, soviel können wir an dieser Stelle verraten. Any ideas?

Update 1:

Es scheint nicht so einfach zu sein, dieses Bild zu identifizieren. Von daher hier eine weniger fokussierte Perspektive ... Any ideas, wo dieses Foto aufgenommen wurde?

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Soeben wollte ich meinen Foliensatz für die nächste opco11-Week auf Slideshare laden (zunächst in privater Ansicht), da wurde auf deren Startseite folgende Top-Präsentation in wunderbar spielerischer Aufbereitung angezeigt:

Gamification: Future or Fail? [slideshare id=8244180&w=425&h=355&sc=no]

Mein Eindruck in Zusammenarbeit mit Studierenden ist schon lange, dass viele ihr Studium als schlechteres World of Warcraft ansehen: mit Missions (= Kurse), Tasks (= erforderliche Aufgaben für Schein), Zeitdruck (vor Abgabe oder vor Klausuren), (Credit) Points und Scheine als Badges, die mit Bachelor, Master, PhD als Bonus winken. 

Ob dies alles so verwerflich ist, wie es manch Älterem scheint, können wir gerne am Mittwoch diskutieren. Meine Sicht auf die Dinge werde ich morgen an dieser Stelle posten.

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Am Frei­tag 10.06.2011 (19 h) fin­det im New Yorck 59 (Be­tha­ni­en, U-Bahn Kott­bus­ser Tor, Ber­lin-Kreuz­berg) eine So­li­par­ty für das Pue­b­lo de Cre­a­do­res statt. Das Künst­ler­dorf ist ein Pro­jekt von COMPA, bei dem in den Yun­gas bei Mur­ura­ta eine Ge­mein­de für Künst­ler_in­nen ent­ste­hen soll.

Ab 19 Uhr wird das Pro­jekt im New Yorck 59 vor­ge­stellt, es gibt Vor­füh­run­gen der Thea­ter­trup­pe Tea­tro Trono aus EL Alto /Bo­li­vi­en und der Thea­ter­grup­pe Ca­ra­co­las aus Ber­lin. Essen und Ge­trän­ke ste­hen be­reit. Spä­ter darf das Tanz­bein zu DJs ge­schwun­gen wer­den. COMPA Ber­lin freut sich auf zahl­rei­che Gäste.

Co­mu­ni­dad de Pro­duc­to­res en Artes (COMPA) ist ein Ort, an dem sich ver­schie­de­ne Künst­ler_in­nen zu­sam­men­fin­den, um im ge­mein­sa­men krea­ti­ven Schaf­fen das Zu­sam­men­le­ben zu stär­ken. COMPA arbeitet seit über 20 Jahren in Bolivien für den sozialen Wandel und die De-Kolonisierung der Gesellschaft.

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Jetzt ist es endlich soweit: Das Buch der HTW Berlin zur Kreativwirtschaft ist bei Amazon erhältlich. Darin enthalten ist auch mein kurzer Beitrag zu Design 2.0, den man sich aber auch hier zu Gemüte führen kann:

Design 2.0 - Chancen für einen kreativen Kulturwandel

Wie man an der morgigen Veranstaltung (02.06.2011, 17h) zur Buchpräsentation von Open Design Now ablesen kann, bin ich mit meinen Thesen gar nicht so isoliert, sondern befinde mich in bester Gesellschaft.

Design is undergoing a revolution. Technology is empowering more people to create and disseminate designs, and professionals and enthusiasts are using it to share their work with the world. Open design is changing everything from furniture to how designers make a living.

Und zu Recht weist Netzpolitik.org in diesem Kontext auf das Copy Culture Symposium am 4. Juni 2011 im Rahmen des DMY International Design Festival Berlin hin, in dessen Rahmen einige interessante Aspekte der modernen Remix-Kultur diskutiert werden. Besten Dank dafür!

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Würde mich ja gerne an der Umfrage zum Kultur-und Kreativwirtschaftsindex „KKI 2011“ Berlin - Brandenburg beteiligen. Aber entweder entsprechen die "klassischen" Bereiche der Creative Industries nicht mehr dem aktuellen Stand der beruflichen Realitäten von kleinen Kreativen - oder ich bin trotz eigenen Selbstverständnisses einfach keine Kreative ... auf jeden Fall weiss ich mich hier nicht einzuordnen :-(

In welchem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft sind Sie überwiegend tätig?

     •  Architektur
    •  Buch
    •  Presse
    •  Rundfunk
    •  Film
    •  Musik
    •  Bildende Kunst
    •  Darstellende Kunst
    •  Mode
    •  Design (außer Modedesign)
    •  Games
    •  Software / Multimedia
    •  Telekommunikation
    •  Werbung / PR / Marktforschung

Partner der Umfrage sind übrigens die Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft, die Berliner Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, die IHK Berlin, das Medienboard Berlin-Brandenburg und Creative City Berlin.

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